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Baufinanzierung: günstige Annuitätendarlehen erfordern jährliche Zins- und Tilgungsleistungen

Bei jeder Kreditanfrage hat es der Finanzierer selbst in der Hand, die richtigen Karten zu legen. Denn zu diesem Zeitpunkt stehen den Bauherren in spe noch alle Finanzierungsmöglichkeiten offen. Kommt es letztendlich zu Verhandlungen mit dem Bankmitarbeiter, fordert dieser natürlich sämtliche Originalunterlagen, unter anderem auch die Finanzierungsurkunde. Was viele nicht wissen: Der Banker hat hierauf kein Recht!

 



Das Problem: Wer seine Originale aus der Hand gibt, hat keinerlei Möglichkeiten mehr, an einen Kredit bei einem anderen und vielleicht günstigeren Anbieter zu gelangen. Schlimmstenfalls muss der Finanzierer deshalb auf ein vielleicht weitaus günstigeres Angebot verzichten. Geben Sie deshalb niemals Ihre Originale aus der Hand, die Bank soll von sich aus Kopien anfertigen. Denn für eine Kreditvergabe ist stets die Vorlage eines Originals nötig.

Lediglich bei Darlehensverhandlungen sind Kopien völlig ausreichend. Viele Finanzierer fordern jedoch die Originale ein, um von vornherein die Konkurrenz auszuschließen. War die Kreditvergabe erfolgreich, muss nunmehr der zugeteilte Baukredit in kleinen Raten zurückgezahlt werden. In der Regel mit anfangs einem Prozent vom Grunddarlehen. Der Fehler: Die meisten Finanzierer entscheiden sich für diese niedrige Tilgungsquote.

Zwar entlastet diese minimale Tilgung das Familienbudget, andererseits aber dauert es viel zu lange, bis die jeweilige Schuld abgetragen ist. Weitaus problematischer kommt es am Ende der so genannten Zinsbindungsfrist, die in der Regel 10 Jahre beträgt. Wer hier mit einem Prozent getilgt hat, bei dem ist noch immer eine erhebliche Restschuld vorhanden. Fallen dann die Hypothekenzinsen - was sicher ist - weitaus höher aus, dann sind Probleme vorprogrammiert.

Geht man bspw. von einer 10jährigen Laufzeit eines Hypothekendarlehens aus (Effektivzins 4 Prozent), und unterstellt man eine Anschlusskondition für die Restlaufzeit i.H.v. 7 Prozent effektiv, dann beträgt die Laufzeit bei einer Tilgung von 1 Prozent 31 Jahre, bei 2 Prozent 23 Jahre, bei 3 Prozent 18 1/2 Jahre und bei 4 Prozent 15 1/2 Jahre.

Was bedeutet: Wer Zinsen sparen will, sollte eine höhere Tilgung einplanen. Zwei Prozent sollten es in jedem Fall sein, denn dann verringert sich die Laufzeit des Darlehens schon erheblich. Eine weitere Möglichkeit bietet sich bei einer 1prozentigen Tilgung auch an, dass der Darlehensnehmer während seiner Zinsbindungsfrist kostenlose Sondertilgungen vereinbart.

Informationen zur Baufinanzierung gibt es u.a. hier.